§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen der plateau-jaguar GmbH (nachfolgend "Veranstalter") und dem Kunden über die Buchung und Durchführung von Flussreisen geschlossen werden.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsabschluss
Mit der Buchung bietet der Kunde dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit Zugang der schriftlichen Buchungsbestätigung des Veranstalters zustande.
Der Kunde ist an seine Buchung bis zu 10 Tage nach Absendung gebunden. Innerhalb dieser Frist muss die Buchungsbestätigung zugehen, andernfalls ist der Kunde nicht mehr an seine Buchung gebunden.
§ 3 Zahlungsbedingungen
Bei Vertragsschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises fällig. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Reisebeginn zu leisten.
Bei Buchungen innerhalb von 30 Tagen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis sofort fällig.
§ 4 Leistungen
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Veranstalters sowie aus den ergänzenden Angaben in der Reisebestätigung.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
§ 5 Rücktritt durch den Kunden
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Veranstalter zu erklären. Es gelten folgende Stornogebühren:
- Bis 60 Tage vor Reisebeginn: kostenfrei
- 59 bis 30 Tage vor Reisebeginn: 25% des Reisepreises
- 29 bis 15 Tage vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
- 14 bis 7 Tage vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises
- Ab 6 Tage vor Reisebeginn oder Nichtantritt: 90% des Reisepreises
Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 6 Änderungen durch den Veranstalter
Der Veranstalter behält sich vor, bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl die Reise bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn abzusagen. Im Falle einer Absage erhält der Kunde den bereits gezahlten Reisepreis zurück.
Bei höherer Gewalt (z.B. extreme Wetterbedingungen, Niedrig- oder Hochwasser) kann der Veranstalter die Reiseroute ändern oder die Reise absagen. In diesem Fall wird eine gleichwertige Alternative angeboten oder der Reisepreis erstattet.
§ 7 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, bei der Buchung wahrheitsgemäße Angaben zu machen, insbesondere bezüglich der Personalien aller Reiseteilnehmer.
Der Kunde hat sich über die gültigen Einreise- und Gesundheitsbestimmungen zu informieren und diese einzuhalten. Der Veranstalter haftet nicht für Folgen, die aus der Nichtbeachtung solcher Vorschriften entstehen.
§ 8 Haftung des Veranstalters
Der Veranstalter haftet für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger sowie die Richtigkeit der Reisebeschreibung.
Die Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird.
§ 9 Gewährleistung und Mängelanzeige
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
Reisemängel sind unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche zu.
§ 10 Verjährung
Ansprüche des Kunden nach den §§ 651i bis 651l BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
§ 11 Datenschutz
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den geltenden Datenschutzgesetzen.
§ 12 Schlussbestimmungen
Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Gerichtsstand für Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Köln.
Stand: Januar 2024